Gabriele Sophia Aulehla

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Die Gemälde sind weder klein noch groß: Stattdessen scheint ihr Format sich am menschlichen Körper sowie den Räumen, den Gesten und der Sprache zu orientieren, die wir bewohnen und verwenden. Diese Gemälde sind für die Räume gemacht, in denen Menschen leben. Früher hat Aulehla an vielen Elementen der Malerei und ihrem Verhältnis zu Raum, Kontext und Material gearbeitet. Aber sie ist vorangeschritten. Die Ränder dieser neuen Gemälde bestimmen sie einfach als unabhängige, autonome Räume. Jetzt ist die Arbeit der Künstlerin nicht mehr oder weniger als Malerei, ihr höchstes Ziel.
 
Sie handeln "nicht wirklich von Natur. Es ist nicht das, was man sehen kann. Es ist seit jeher in der Seele".1 Sie sind Teil des Lebens: handgefertigte, arbeitende Dinge, die Gebrauch fordern, wie eine mathematische Gleichung oder ein gepflügtes Feld. Sie sind zugleich Teil eines langen und individuellen phänomenologischen Projekts, in welchem sich das Essentielle mit dem Realen verbindet.
 
Peter Cross, 2009
 
1 Agnes Martin. Notes, Writings/Schriften, Kunstmuseum Winterthur, Ostfildern 1992, S. 15
 
 
 
Übersetzung aus dem Englischen:Thomas Röske
 
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1963geboren in München
 
1984 – 1988 Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Würzburg (Diplom)
 
1989 – 1994 Studium an der Hochschule für bildende Künste (Städelschule) in Frankfurt/M. bei Raimer Jochims, Isa Genzgen, Ludger Gerdes und Thomas Bayrle (Meisterschülerin)
 
1994Studium an der Cooper Union in New York City (fine arts)

 
1995 / 2001Atelieraufenthalt New York Brooklyn
 
2007Gastdozentur an der freien Akademie Hannover
 
2011 - 2012Lehrauftrag an der Hochschule für bildende Künste, Städelschule, Frankfurt/M.
 
seit 2013Dozentin an der freien Kunstakademie Frankfurt
 
 
Preise und Stipendien
 
1996Jahreskunstpreis der Frankfurter Künstlerhilfe e.V.

 
1998Stipendium der Kulturstiftung Rheinland-Pfalz, Künstlerhaus Schloß Balmoral, Bad Ems
 
2000 – 2001Arbeitsstipendium des hessischen Ministeriums für Wissenschaft undKunst
Einzelausstellungen (Auswahl)
 
2013"helle Tage-dunkle Tage",
Galerie im Galluszentrum, Frankfurt/M.
2011Kunst im Schotterwerk, Ammerbuch (mit Wolfram Sachs)

2009       AusstellungsHalle, Frankfurt/M. (mit Geske Slater Johannsen)
2007
Galerie k9 aktuelle Kunst, Hannover (mit Asta Rode)
heimspiel, Frankfurt/M. (mit Ulrich Becker)
2005Ausstellungsraum
wildwechsel, Frankfurt/M.
2004
Kunsttreppe, Frankfurt/M.
2003
Praxishaus Schulte/Kroneberger, Frankfurt/M.
2002Ausstellungsraum
Schützenhof, Bad Ems
2001"Malerei/Malerei",
Galerie Hilgemann, Berlin (mit Kai Teichert)
2000
Galerie Hartwich, Sellin/Rügen Galerie im Tor, Emmendingen/Freiburg (mit Jeannette Müller)
Galerie Kolster, Frankfurt/M.
1997Wandbild auf der
Comtainer-Station, KölnIG Metall- Galerie, Frankfurt/M. (mit Özcan Kaplan)
1996Ausstellungsraum
GOOP, Frankfurt/M.
1995"studio closing", New York Brooklyn (mit Kerstin Zurbrigg)
1993
Künstlersiedlung Halfmannshof, Gelsenkirchen
1992
Forum 1822, Frankfurt/M.
1991
Produzentengalerie, München
Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
 
2014"Verliebte Künstler", Kunstschiff, Rotterdam
"UTA",
Kunsthalle Weissensee, Berlin
2013"Painting today", Kunsthalle Rhein-Main, Offenbach
"Verliebte Künstler",
Süddeutscher Kunstverein, ReustenKunsthalle Weissensee Berlin
2012"Familientreffen",
Atelierfrankfurt, Frankfurt/M.
2010"Zum Thema Malerei",
AusstellungsHalle, Frankfurt/M.
2009"My Generation",
Kunstverein Familie Montez, Frankfurt/M.
2008"True Colours",
Neuer Kunstverein Aschaffenburg
"Rauschende Gäste", Kunstwerke, Berlin&dbquo;
"My Generation",
Kunstverein Familie Montez, Frankfurt/M.
2007"it takes something to make something" – die
Sammlung Rausch,
Portikus, Frankfurt/M.,
"vom Glück der Unvernunft",
Galerie Appel, Frankfurt/M.
2006
AusstellungsHalle, Frankfurt/M., Ausstellungsraum wildwechsel, Frankfurt/M.
2005
Galerie k9 aktuelle Kunst, Hannover
2004"Frankfurt abstrakt",
AusstellungsHalle, Frankfurt/M.
2002"Lieblingsbilder",
AusstellungsHalle, Frankfurt/M.
1999"Familienaufstellung",
2yk-Galerie, Kunstfabrik, Berlin "support on paper", Galerie Kolster, Frankfurt/M.
1998
Künstlerhaus Schloß Balmoral, Bad Ems
Art Frankfurt, Aidsstiftung, Frankfurt/M.
1994"xxxxxx-change",
Cooper Union, New York City
1992"Klasse Jochims",
Städelschule, Frankfurt/M.
1987"Art Fest",
Forum Sulzdorf, bei Würzburg
Kataloge
 
Gabriele Sophia Aulehla Malerei, Painting, KANN-Verlag Frankfurt am Main, 2010
 
True Colours, Forum Aschaffenburg 35, 2008 Hrsg, NKVA
 
Gabriele Aulehla, Künstlerhaus Schloß Balmoral, Bad Ems 1998 Hrsg. Klaus Gallwitz
 
Comtainer Goods Edition, Köln 1998, Hrsg. Comtainment e.V.
 
Gabriele Aulehla, Özcan Kaplan, Frankfurt/M. 1997Hrsg. IG Metall-Galerie
 
Gabriele Aulehla, Gelsenkirchen 1993 Hrsg. Künstlersiedlung Halfmannshof, Gelsenkirchen
 
Gabriele Aulehla, Frankfurt/M. 1992Hrsg. Frankfurter Sparkasse 1822
 
 
Werke in Sammlungen
 
Deutsche Bank, Frankfurt/M.& Paris

IG Metall, Frankfurt/M.

Kulturstiftung Rheinland-Pfalz

Hessische Kultur GmbH
 
Hessisches Finanzministerium
 
Sammlung Rausch

 
Sammlung KUNSTTREPPE Frankfurt/M
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Atelier
 
Gabriele Aulehla
Töngesgasse 23 - 25
 
60311 Frankfurt
 
mail: die.aulehla(at)gmx.de
 
Gestaltung : Gabriele Aulehla & Frank Abramowski
 
Verantwortlich : Gabriele Aulehla
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NKV Aschaffenburg 2008
AustellungsHalle 1A       Main 3, 30 x 190 cm, Acryl / Bw., 2010
Eine kleine Geste des Jubels
 
Die neuen Gemälde von Gabriele Sophia Aulehla erschließen sich nicht auf den ersten Blick. Unregelmäßig verteilte Blöcke kraftvoller Farben bewegen sich über die langen rechteckigen Leinwände. Sie mischen sich oder verwandeln sich ineinander, so dass sie eine vorhergehende Erzählung oder Folge nahelegen, in ihrem Aufbau an einen formulierten Ausdruck oder Satz erinnernd.
 
Die Art, in der die Künstlerin das Bild herstellt, indem sie geschickt in einem Zug feuchte Acrylfarben auf der Leinwand ineinander vermalt, erinnert uns an das Spielen eines Instruments: auf einer Tastatur oder einem Griffbrett vielleicht. Die Interpretation einer Partitur mit einer virtuosen Kontrolle von Farbe und Pinseln. In einem Zug, und mit einem einzigartigen Ergebnis. Aber es gibt keinen expressiven Gestus, es wird nichts repräsentiert, und Improvisation wäre deplaziert.  Die Titel, Baybachtal z.B., scheinen näher am allgemeinen Bewusstsein als an einer spezifischen Bedeutung. Und wie die Farben verweisen sie auf ein Lexikon gelebter Erfahrung.

Aulehlas Farben sind dünn und gleichmäßig aufgetragen, das schwere Gewebe der darunter liegenden Leinwand deutlich sichtbar gelassen. Tatsächlich ist jedes Element in der Gestaltung der Bilder überlegt, als wäre es das erste Mal. Sie sind ein Kraftfeld für die Netzhaut: Ein Papageiengrün stößt vor, ein Vulkangrau saugt ein, Spannung summt über das ganze Gemälde hin. Wir spüren die Kraft der Farbe. Aber das sind nicht nur Netzhauteffekte. Die Dynamik erzeugt aktiv Bedeutungen, sie umreißt einen flüchtigen Eindruck von Wasser, das Begehren in einem Blick. Die Balance in dieser Dialektik zu halten, ist die Grundlage für Aulehlas Werk.
ausstellungshalle 1a
Atelier
NKV Aschaffenburg
ausstellungshalle 1a
Baybachtal 50 x 200cm, Acryl/BW, 2007
Auge in Auge, 55 x 200 cm, Acryl/BW, 2007
zwei Schmetterlinge, 40 x 75 cm, Acryl/BW, 2007
Frank 3, 30 x 80 cm, Acryl/BW, 2007
Schmetterling 30 x 60 cm, Acryl/BW, 2007
Brandung Puerto de la Cruz, 50 x 230 cm, Acryl/BW, 2009,
Herbstblätter, 50 x 230 cm, Acryl/BW, 2009
Röhn, 60 x 200 cm, Acryl/BW, 2008
Schnee im Wald 2, 55 x 185 cm, Acryl/BW, 2008
Ich 9, 45 x 100 cm, Acryl/BW, 2008
orange beach 1, 30 x 90 cm, Acryl/BW, 2008
Gewitterhimmel am Main, 20 x 75 cm, Acryl/BW, 2007
Elster, 20 x 50 cm, Acryl/BW, 2007
Möwe, 20 x 55 cm, Acryl/BW, 2007
Tulpen, 20 x 50 cm, Acryl/BW, 2007
Bilder 2013
 
Bilder 2014
 
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